Behandlung von Panikattacken mit Hypnose und Körperpsychotherapie

Durch meine regelmäßige Arbeit mit Patienten mit Panikattacken konnte ich über die Jahre eine umfassende Expertise bei der Behandlung von Panikstörungen erlangen. Und vor allem durch die Kombination von Hypnoanalyse (die sogenannte auflösende Form der Hypnose wird im Video erklärt) und Körperpsychotherapie ist die Erfolgsquote bei der Behandlung sehr hoch.

In diesem Video erfahren Sie wichtige Informationen über den Unterschied zwischen der Hypnoanalyse („auflösenden“ Hypnose) und der „zudeckenden“ Suggestionshypnose.

Panikattacken rauben den Patienten regelrecht die Luft, und oft ziehen sich dabei Bauch, Brustkorb und/oder Hals förmlich zusammen. Das Gefühl, keine Luft zu bekommen (verstärkt durch das fehlende, ruhige Ausatmen), welches viele Patienten mit Panikattacken überkommt, führt zu einem weiteren Aufbau von Ängsten. Und oft führt dieser Teufelskreis schließlich zu einer Angst vor der Angst, die den Patienten in einer Spirale aus (körperlichen) Angst- und Panikgefühlen und sehr oft auch Zwangsgedanken gefangen hält.

Behandlung von Panikattacken mit Hypnose (auflösender Hypnose) und Körperpsychotherapie

Sehr typisch für Patienten mit Panikattacken sind stark verkörperter (beruflicher sowie privater) Stress und vor allem Ängste (s. Grafik). Hierbei sind die Beugermuskeln und das Zwerchfell (der wichtigste Atemmuskel) dauerangespannt und die meisten Patienten atmen dauerhaft hektisch und hochatmig anstatt „tief und langsam auszuatmen“ und dann (nach einer kleinen Pause) erst wieder einzuatmen.

Behandlung von Panikattacken mit auflösender Hypnose

Der ursächliche Grund für aufkommende Panikattacken sind immer unverarbeitete Ängste. Oft lassen sich diese mit der Hypnoanalyse leicht auffinden und durch eine Abreaktion behandeln. Mit der Hypnoanalyse ist es also häufig möglich, z.B. durch eine direkte Regression, den Patienten in seine unverarbeiteten Angsterlebnisse zurückzuführen (oft führt die Reise in die frühe Kindheit) sodass dort Emotionen aufgearbeitet werden können, für die damals kein Raum war. Insbesonders die Methode des informierten Kindes sowie das „Abreagieren“ hat sich dabei als sehr hilfreich erwiesen.

Körperpsychotherapie bei Panikattacken

Weiter hat es sich bei der Arbeit mit Patienten mit der Panikstörung als sehr nützlich erwiesen, körperpsychotherapeutisch zu arbeiten. Wie oben erwähnt ist bei Panikattacken immer die Atemmuskulatur angespannt und kann nicht frei arbeiten. In diesem Zusammenhang gilt es insbesondere, den Patienten zeigen zu lassen, wo das „Druckgefühl“ im Körper am stärksten ist, um dann dort die Atemmuskulatur von der Anspannung zu befreien. Meistens handelst es sich hierbei um die

  • an den unteren Rippen ansetzenden Atemmuskeln,
  • um die tiefen, am unteren Rücken ansetzenden, tiefen Zwerchfellschenkel und um
  • Teile der Brustmuskulatur.

Die Grafik (rechts) verdeutlicht ausführlicher, wie die meisten Patienten durch zunehmendes Hineinsteigern in Angst, Panik und Luftnot nach und nach die Kontrolle über ihre Atmung verlieren, weil sich durch diesen Teufelskreis eine SMA (Sensomotorische Amnesie) entwickelt, aus der sich der Patient meistens nicht mehr ohne fremde Hilfe befreien kann.

Aus diesem Grund besteht ein Teil der Therapie bei mir immer auch aus „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das heißt ich bringe dem Patienten bei, sich in der Zukunft idealerweise selbst helfen und das Aufkommen von Panikattacken dadurch verhindern zu können.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf!

Wenn auch Sie – wie übrigens etwa zwischen 3% und 4% der deutschen Bevölkerung – an einer Panikstörung erkrankt sind oder zumindest häufig Panikattacken haben können Sie mich gerne über mein Kontaktformular kontaktieren. Gerne informieren ich Sie telefonisch und vorab genauer über eine Kurzzeittherapie (meistens 1-4 Behandlungen) bei Panikattacken. Ich biete hierbei Hilfe und Hilfe zur Selbsthilfe an. Das heißt wir behandeln nicht nur die Panikattacken, sondern gerne gebe ich Ihnen mit der Selbsthypnose sowie der körperpsychotherapeutischen Selbstbehandlung (von Verspannungen der Atemmuskulatur) auch Strategien an die Hand, wie Sie zukünftig Panikattacken selbst vermeiden können.